Das „Kulturfestival Bloherfel.de 2024“ fand vom 13. bis 15. September statt. Im diesem Rahmen bot der Bürgerverein Bloherfelde 2 kostenlose Stadtteilspaziergänge mit Martin Klostermann in Bloherfelde unter dem Motto „100 Jahre in Oldenburg – Schleichwege durch den Stadtteil“ an.
Kategorie: Aktionen 2021/22
KUNST-Radtour
Zur Einstimmung und Vorbereitung auf das Bloherfelder Kulturfestival unternahmen 20 Kunst- und Kulturinteressierte am 11. 9. 2024 mit Martin Klostermann im Stadtteil eine kurze Radtour, um die Skulpturen von Norbert Rochel sowie die einzigartigen Rostobjekte von Ulrike Conrads zu bestaunen. Beide öffneten dem Bürgerverein nicht nur gerne ihre Werkstätten und Ateliers um so ihre Arbeiten vorzustellen, sondern überraschten ihre Besucher:innen auch mit den verschiedensten köstlichen Kleinigkeiten.
Besonders die Offenheit und Herzlichkeit der Künstler:in, gepaart mit vielerlei Informationen wird den Radler:innen in Erinnerung bleiben.
Auch der heftige Regenschauer war bei einem Gläschen Sekt kein Problem.
2. Kulturfestival in Bloherfelde 13. – 15.09.25
Das vollständige Programm des Kulturfestivals 2024
als PDF-Datei gibt’s H I E R
Eintritt war frei!
Unser ganz spezieller Tipp war das „Bankett für Alle“ am Samstag auf dem Marktplatz Bloherfelde
Wir haben gemeinsam getafelt und gefeiert!
BloFlo im September 2024
Bestes Wetter, entspannte Atmosphäre, Kaffee, Kuchen, leckere Champignons – somit beste Flohmarkt-Bedingungen für einen tollen
Sonntag in Bloherfelde.
Universitäts-Radtour
Die letzte Bürgervereins-Radtour im Monat August zu den Standorten der Carl-von-Ossietzky-Universität in Haarentor und Wechloy war so nachgefragt, dass Tourenleiter Martin Klostermann durch unseren 2. Vorsitzenden Michael Moese für die Streckenbegleitung unterwegs kompetente Begleitung benötigte. Es gab für die etwa 20 interessierten Menschen auf dem „Uni-Zick-Zack-Kurs“ viel Neues zu entdecken (Garten der Stille, Küpkers-Hof, Eisvogel u.a.), jede Menge interessante Infos (Historisches, Namensgebung, Boule-Platz u.a.) und als Abschluss für den verwöhnten Gaumen Bratwurst vom Bentheimer Schwein sowie Kaffeeproben aus aller Welt. Rundherum ein wunderbar kurzweiliger Spätsommervormittag, bei dem auch die Bahnhofsmission und die Oldenburger Tafel durch gesammelte Spenden nicht zu kurz kamen.
Neue Bäume für den Stadtteil
Der Bürgerverein setzt sich regelmäßig für das Pflanzen neuer Bäume in den Straßen Bloherfeldes ein. Wer mit dem Rad durch Bloherfeldes Straßen fährt, sieht nicht auf den ersten Blick, wieviel Grün im Stadtteil verloren gegangen ist: die vielen grünen Flächen, die neuen Wohnquartieren weichen mussten und weiter weichen müssen und vor allem die Hintergrundbebauung führen zu großen Verlusten der Sauerstoffproduzenten im urbanen Raum. Wo ein Garten war, steht heute ein neues Doppelhaus, wo ein kleines Haus mit großem Garten war, steht heute ein Mehrfamilienhaus mit kleiner Grünfläche umzu.
Im Juli sind eine kleine Gruppe aus dem Vorstand mit dem Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtgrün Ludger Mühlenstädt auf Rädern zu einer kleinen Exkursion durch Bloherfelde
aufgebrochen. Die Gruppe hat sich im Vorfeld Orte am Postenweg, am Hartenscher Damm, am Kleenskamp, am Spielplatz Bohlkenweg, am Schramperweg, am Tonweg und am Bloherfelder Wasserzug ausgesucht, die möglicherweise als Standorte für neue Bäume geeignet wären. Davon sind einige Vorschläge hoffentlich realisierbar, da mit einer Pflanzung kein großer Aufwand verbunden und Rasenfläche vorhanden ist und sehr wahrscheinlich keine störenden Kabel im Erdreich liegen. Am Postenweg könnten Parkplätze zu Bauminseln umgestaltet werden, hier muss die Lage der Versorgungsleitungen geprüft werden. Am Schramperweg soll nach Möglichkeit der Eichenallee-Charakter mit Neupflanzungen wieder hergestellt werden. Weitere Orte werden nun von der Stadt geprüft. Ludger Mühlenstädt betonte ausdrücklich, dass die
Oldenburger „Baumerhalt- und -entwicklungsstrategie“ nicht nur den Schutz der bestehenden Bäume verfolgt, sondern gerade auch die Entwicklung zukünftigen
Stadtgrüns im Fokus hat, dazu gehöre auch die Pflanzung neuer Bäume im Straßenbild. Der Stadtrat hat für diese gewünschten Maßnahmen auch Geld in den laufenden Haushalt eingestellt. (Michael Moese, Tobias Frick)
Foto:Auf Rädern erkundet die Vorstandsgruppe gemeinsam mit Stadtgrün-Fachdienstmitarbeiter Ludger Mühlenstädt (zweiter v. l.) mögliche Standorte für neue Bäume. (Foto Tobias Frick)
USA-Wanderung (*)
Anfang Juli starteten wir zu Fuß in Richtung USA (*). Im Gänsemarsch ging es auf schmalen, meist unbekannten Pfaden durchs Bloher Moorgebiet zu der kleinen Egg- &. Chicken-Farm mit Hofladen, wo wir vom Farmerehepaar Siwek erwartet wurden, um dort bei einen kleinen Rundgang das Hofleben kennenzulernen. Auf der Veranda gab es – umgeben von Kanarien, Wellensittichen, Papgeien, Hund und Katze – bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen viel interessante Infos zum Federvieh.
Neben 250 Hühnern leben dort auch Tauben, Puter, Enten sowie Gänse. Nach Besichtigung des in Eigenleistung entstandenen Tiny-Hauses in Holzbauweise, mobil auf Rädern, und Einkäufen im Hofladen konnte der Rückweg angetreten werden.
Ein überraschend abwechslungsreicher Nachmittag! Der Bürgerverein bedankt sich für die überaus herzliche Aufnahme!
(*) Unser Schönes Ammerland
Spaziergang zu unbekannten Ecken
Unter Leitung von Martin Klostermann machten sich 18 erwartungsfrohe Spaziergänger*innen auf, einige unbekannte Ecken am Schramperweg zu erkunden. So gab es gleich bei der Grundschule Infos zum Lehrerberuf vor 150 Jahren, die ehemalige, versteckt gelegene Tongrube einer alten Ziegelei am Schramperweg wurde als Nächstes erkundet, in der etwas abseits, aber sehr ruhig und idyllisch gelegenen Kindertagesstätte „SONNENAU“ stellte uns die Leiterin Sabine Ritter ihr Konzept vor bevor der Spaziergang auf der Streuobstwiese des Bürgervereins
(damals Grundstück des Bauern Christian Gräper) nach 2 Stunden beendet wurde.
Woche der Natur 2024 – Wir waren im Moor dabei! Und wie …
Vom 15. bis 23. Juni 2024 veranstaltete die
Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung die „Woche der Natur“.
Das Highlight für Frühaufsteher! Ruhe genießen im Moor! Sonnenaufgang um 5 Uhr – gemeinsam wollten wir die Stille des frühen Morgens, die ruhige Atmosphäre des Moores und das langsame Erwachen der Natur erleben, genießen und in uns aufnehmen. Aber in diesem Jahr stellte uns der Wettergott auf eine harte Probe: der Himmel war komplett wolkenverhangen, etliche Schauer gingen über dem Moor gnadenlos herunter, und die Temperaturen stellten sich alles andere als sommerlich dar. Die Sonne hatte aber auch so gar keine Chance! Was soll`s, dachte sich unsere Gruppe und machte sich auf den Weg, immer tiefer in das Everstener Moor hinein. Schon sehr bald wurde das Gehen immer mehr zum Balanceakt, in einigen Schuhen hatte sich das Moor bereits Zugang zu den nassen Füßen verschafft und die Pfade, die mittlerweile kaum noch zu erkennen waren, machten die „Hand-in-Hand-Gehweise“ erforderlich. Als die Ersten beim Stolpern Bodenkontakt mit dem Moor aufnahmen und die Wegweiser im Moor uns den Weg zu unter Wasser stehenden Flächen weisen wollten, da war es Zeit zum Rückzug. Zwei ausgesprochen intensive Stunden endeten mit guten Gesprächen und einem Frühstücksbuffet auf dem Hof Boltes am Rande des Moores, wo es die soeben erfolgte Geburt eines Kalbs zu vermelden galt. Die TeilnehmerInnen waren um etliche Erfahrungen und Infos reicher: Das Moor hat eben zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter so seine Reize!




Frühlingsfest für Demokratie am 8. Mai auf dem Marktplatz Bloherfelde

Am 8. Mai fand 2024 das 1. Frühlingsfest für Demokratie auf dem Bloherfelder Marktplatz statt. Um das Team der Gemeinwesenarbeit herum hatte sich ein kleiner Organisationskreis gebildet, der in diesem Jahr besonders unsere Demokratie feiern möchte. Auch der Bürgerverein Bloherfelde war bei Planung und Durchführung dabei. Der 8. Mai ist ein geschichtsträchtiges Datum, an dem an das Kriegsende des Zweiten Weltkrieges erinnert wir. In diesem Jahr feierte auch das Grundgesetz seinen 75. Geburtstag. Dieses Fest hat vor der Europawahl ein bürgerschaftliches Zeichen für Demokratie und Vielfalt gesetzt und gezeigt, dass die Bloherfelder sich nicht von den immer mehr und lauter werdenden Feinden der Demokratie beirren lassen! So starten aus vielen Nachbarschaften Gruppen, die in einem großen Sternspaziergang aus allen Richtungen auf den Marktplatz zuliefen. Natürlich gab es Essen und Trinken und Unterhaltung für Kinder. Jeder war aufgerufen, seine Nachbarschaft einzusammeln und zum Marktplatz zu kommen.



